Sprachkurse

24.10.16, Katja L.: Um beruflich aufzusteigen, muss ich meine englisch Kenntnisse verbessern. Ich habe einen Online Kurs gemacht und mein Sprach Level damit von A2 auf B2 verbessert! 

 

Sprachkurse: Viele Wege führen nach Rom

Eine neue Fremdsprache erlernen macht in der heutigen Zeit viel Sinn. Die Jobchancen erhöhen sich, es lässt sich im Ausland leichter mit anderen Menschen kommunizieren und es bringt einem selbst im Leben weiter. Hunderte Sprachen werden gesprochen und von den wichtigsten weltweit, gibt es zahlreiche Sprachkurse, die ältere und jüngere Schüler in Anspruch nehmen können. Dieser Artikel beschreibt die vielen Möglichkeiten auf diesem Gebiet. 

Der Klassiker: Sprachkurse an Volkshochschulen
Wer eine neue Sprache günstig und schnell lernen möchte, wendet sich am besten an die örtliche Volkshochschule. Solch eine gibt es in fast jeder Großstadt und die Preise sind moderat. Für 10 Stunden werden im Durchschnitt 200 Euro verlangt. Gelernt wird in Kleingruppen und es gibt unterschiedliche Termine. 

Sprachkurse an richtigen Sprachschulen
Etwas teurer sind Sprachkurse, welche direkt an Sprachschulen angeboten werden. Wer hier auf Gruppenunterricht setzt, kommt auf 200-500 Euro pro Kurs. Teurer wird es, wenn eine Einzelstunde gebucht wird. Diese liegt nicht selten bei 50 Euro aufwärts. Vorteil, der Einzelunterricht findet meistens mit Muttersprachlern statt, wodurch die Motivation zum Weitermachen rascher gegeben ist. Wer vor allem seine Aussprache verbessern möchte, sollte diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. 

Sprachkurse im Internet entdecken
Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, Programme und Internetseiten, die Sprachkurse anbieten. Die Einsteigermodule sind oftmals kostenlos zu haben, danach bezahlt der Schüler meist eine Monatspauschale. Ein berühmter Dienstleister ist Babble, eine interaktive Onlinecommunity. Wer sich hier auf 12 Monate verpflichtet, zahlt in etwa 5 Euro pro Monat. Sogenannte Apps kosten wenige Euros und bieten mehr oder weniger viel Inhalt. Für Anfänger wird relativ viel geboten, Fortgeschrittene und jene, die eine besondere Sprache erlernen möchten, müssen sich häufig an Sprachinstitute wenden. 

Sprachen auf Sprachreisen lernen
Viele Menschen lernen ihre Fremdsprache dort, wo diese gesprochen wird. Im Ausland. Wer Englisch lernen möchte, wählt häufig England, Australien oder die USA. Hierzu werden von einigen Sprachreiseprofis, sogenannte Sprachurlaube angeboten. Diese dauern wenige Wochen bis einige Monate. Je nachdem, welches Budget der Schüler mit bringt und welches Niveau dieser erreichen möchte. Vormittags wird meistens gelernt und nachmittags die Stadt erkundet, um die neue Sprache zu festigen und auszuprobieren. Die Preise sind von Institute zu Institute unterschiedlich. In der Regel fangen diese bei 500 Euro an. Hinzu kommen Anreise und Übernachtungskosten. Findet der Sprachkurs auf einem College statt, werden häufig günstige Zimmer am Campus angeboten oder man wird in einer Gastfamilie untergerbacht. Angebote und Möglichkeiten vergleichen, lohnt sich auf diesem Gebiet durchaus. 

Tandempartner finden und gemeinsam lernen
Die günstigste Möglichkeit eine neue Sprache zu erlernen, ist ein Tandempartner. Jemand der Englisch lernen will, sucht sich beispielsweise eine Person, die im Gegenzug Deutsch lernen möchte. Der Sprachunterricht wird quasi gegenseitig durchgeführt, deswegen entstehen hier keine Kosten. Tipp: Tandempartner werden immer wieder auf Unis gesucht, einfach die Inserate studieren oder direkt online danach suchen. Auch eigene Plattformen vermitteln solche Partner zum Skypen mailen und chatten. 
Selbststudium zuhause und unterwegs

Wer keinen Kurs machen möchte, kann sich gewisse Sprachen auch selbst beibringen. Material gibt es mittlerweile genügend. Neu kaufen ist nicht notwendig, weil sich viele Bücher, Hörkassetten und CDs, direkt in den Büchereien finden lassen. Auch das Internet bietet viel Gratis Material an. Es empfiehlt sich, DVDs in Fremdsprachen zu hören, viel in der jeweiligen Sprache zu lesen, mit anderen zu chatten und die Sprache anzuwenden. Manchen hilft es bereits, einfach ins kalte Wasser zu springen. Drei Monate USA und die Englischkenntnisse sind danach garantiert auf einem besseren Niveau. 

Welcher Kurs ist nun der Richtige?
Alle Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile. Es kommt im Endeffekt darauf an, wie der jeweilige Schüler lernt. Manche benötigen einen Lehrer, der gut auf sie eingeht, andere möchten es lieber in der Gruppe lernen. Wer durch zuhören und reden schneller ans Ziel kommt, ist im Ausland gut aufgehoben. Nachteile bei manchen Kursen, sind sicherlich die Preise. Nicht jeder kann für drei Monate in den USA fliegen und dort leben, auch, wenn es dort am effektivsten wäre. Zu beachten gilt ferner, in der Gruppe lernt es sich meist nicht so schnell, wie im Einzelunterricht, weil sich der Lehrer auf mehrere Schüler besinnen muss. Eine perfekte Mischung aus allem ergibt am meisten Sinn, um in der jeweiligen Sprache voran zu kommen.

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