Unfallversicherung

Was ist wichtig bei einer Unfallversicherung 
Eine Unfallversicherung gehört außerhalb der Arbeit nicht zu den Pflichtversicherungen in Deutschland. Dennoch ist eine finanzielle Absicherung gegen die körperlichen Schäden bei Unfällen wichtig. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur da, wo in der Arbeitszeit und/oder auf dem Arbeitsweg Unfälle passieren. Die Mehrzahl der Unfälle passieren jedoch in der Freizeit. Eine eigene Absicherung ist deshalb wichtig. 

Die Leistungen der Unfallversicherung
Bei einer solchen Versicherung spielt die finanzielle Absicherung die wichtigste Rolle. Ein niedriger Beitrag mag zwar den eigenen Geldbeutel erfreuen, kann jedoch bei hohen Schadenskosten zu einem bitteren Nachsehen führen.
Je höher die Versicherungssumme ist, desto besser ist der Versicherte in finanzieller Hinsicht versorgt, wenn er eine private Unfallversicherung abschließt. Experten empfehlen eine Abhängigkeit der in der Unfallpolice versicherten Summe vom Alter, und dazu, das vierfache bis sechsfache des Jahreseinkommens des Versicherten. 

Wichtig: die Leistungen bei den Invaliditätsgraden
Nicht jede private Unfallversicherung ist auch so gut, wie die Werbung vielleicht versprechen mag. Neben der gesamten Versicherungssumme ist es wichtig, wie gut die Leistungen bei den einzelnen Graden der Invalidität sind. 
Nicht immer ist ein Versicherter nach einem Unfall komplett invalide. Es wird deshalb nicht die komplette versicherte Summe ausgezahlt, sondern nur im Rahmen des jeweiligen Invaliditätsgrades. Es ist deshalb wichtig, wie hoch die Teilsummen je nach Invaliditätsgrad sind. Neben der Gesamtsumme, über welche die Unfallversicherung abgeschlossen wird, ist dies der wichtigste Punkt einer solchen Unfallpolice. 

Unfallversicherung mit Todesfallleistung
Bei privaten Unfallversicherungen gibt es unterschiedliche Policen. Wer seine Familie nach einem möglichen Unfalltod versorgt wissen will, kann eine Unfallpolice mit Todesfallleistung abschließen. Hier ist es wichtig, die Höhe der Beiträge, und die dafür möglichen Leistungen zu vergleichen, damit diese Leistung die Unfallversicherung selbst nicht unnötig teurer macht. 

Unfallpolice gründlich lesen!
Mitunter neigt man dazu, eine Versicherung schnell zu unterschreiben, wenn einem die Leistungen passen, und der Versicherungsbeitrag niedrig ist. Doch es ist wichtig, vor seiner Unterschrift unter den Vertrag, die Versicherungsbedingungen auch gründlich durchzulesen. 
Dies ist wichtig, um sehen zu können, ob mögliche Leistungen, beispielsweise bei bestimmten Risikosportarten, generell ausgeschlossen sind, oder diese zusätzlich versichert werden müssen. Sonst passiert in der Freizeit ein Unfall, und die Unfallversicherung zahlt möglicherweise nicht, weil die Versicherungsleistungen gar nicht in der Unfallpolice enthalten sind. 

Fazit: 
Eine private Unfallversicherung ist keine Pflichtversicherung, aber eine gute Ergänzung für die einen Absicherung. Ob Unfallpolice mit Todesfallleistung oder ohne, es ist wichtig, die Beiträge zu vergleichen, und in diesen Vergleich die Leistungen bei den jeweiligen Invaliditätsgraden mit einzubeziehen. Je besser die Leistungen sind, desto günstiger ist eine Unfallversicherung unter dem Strich, selbst wenn der Beitrag höher ist als bei einer Versicherung, die weniger gute Leistungen bietet, aber dafür einen niedrigeren Beitrag kostet.

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