Solar

01.10.16, Tom T.:Ich bin bereits 2012 in Solarenergie umgestiegen und habe sowohl mein Gewissen als auch meinen Geldbeutel entlastet. Ich möchte die Atomenergie nicht mehr unterstützen!

 

Solarenergie - die Zukunft der umweltfreundlichen Energie

Sonnen- oder auch Solarenergie ist nicht erst seit einigen Jahren und seitdem die Energiekosten steigen ungemein gefragt - aber aufgrund dessen momentan umso mehr. Nicht ganz grundlos, denn diese Art der Energie verspricht nicht nur umweltfreundliche Energie, sondern auch Ersparnisse für Privathaushalte. Doch hält Solarenergie wirklich das, was sich so mancher Hausbesitzer heute davon verspricht? Diese Frage stelle ich mir sicherlich nicht als Einziger.

Private Solaranlagen: Wie funktioniert es?
Bei Solaranlagen werden Solarkollektoren, die zum Beispiel auf dem Dach des Gebäudes angebracht werden, dazu genutzt, um Solarenergie zu speichern und anschließend weiter zu verarbeiten - zum Beispiel zur Warmwasseraufbereitung oder zum Heizen. Trotzdem sollte man hier wissen, dass es meistens nicht ganz ohne einen zweiten von der eigenen Anlage unabhängigen Wärmeerzeuger geht. Denn selbst die modernsten Solaranlagen für den Privatgebrauch schaffen es heute noch nicht, dieses durchgehend und über alle Jahreszeiten hinweg komplett mit Wärme zu versorgen. Aber: Mit einer privaten Solaranlage lässt sich schnell viel Geld sparen. Das wird jedenfalls versprochen.

Vorteile und Kosten einer privaten Solaranlage
Und dieses Versprechen wird gehalten. Denn sparen lässt sich mit einer privaten Solaranlage sozusagen auf zwei Arten. Zum einen lässt sich die selbst gewonnene Energie nutzen, um den externen Energieverbrauch (also etwa den beim örtlichen Strom- oder Gasanbieter) zu senken. Da es noch nicht möglich ist, die zu viel erzeugte Energie effizient zu speichern, bietet es sich an diese in das Energieversorgungsnetz einspeisen, was vergütet wird. Dadurch lässt sich zum einen Geld sparen und zum anderen Geld verdienen - was sich grundlegend wiederum auf die eigenen Energiekosten anrechnen lässt. So lassen sich jährlich durchschnittlich etwa bis zu 30 Prozent der Heizkosten sparen.
Das ist aber noch lange nicht alles, was man in puncto private Solaranlage wissen sollte. Auch bei den Anschaffungskosten lässt sich heute nämlich sparen. Durchschnittlich kostet eine private Solaranlage für ein Einfamilienhaus inklusive der notwendigen professionellen Montage heute durchschnittlich etwa zwischen 4000 und 10.000 Euro (je nachdem ob mit oder ohne Heizungsunterstützung). Der Staat fördert je nach Förderungspaket jeden installierten Quadratmeter Kollektorfläche mit rund 100 Euro oder steuert eine einmalige Zuzahlung bei, die je nach Umfang der Anlage mehrere Hundert Euro betragen kann. Jedoch mischen heute auch viele Banken und Energieversorger mit und bieten attraktive Finanzierungs- oder Zuschussmodelle für private Solaranlagen.

Anbieter und Wartung - das muss beachtet werden
Anbieter von Solaranlagen gibt es heute viele, was einem die die Qual der Wahl bereitet. Einige bekannte sind hierzulande Anlagen von „Solar World“, „IBC Solar“ oder „Solarwatt“. Allerdings gibt es auch zahlreiche kleine Unternehmen & Start-Ups, die sich im Internet finden lassen. All diese Unternehmen bieten verschiedene Anlagen und Modelle an, die individuell an die jeweilige Situation angepasst werden können. Und dann ist da noch die Wartung: Sie muss regelmäßig und durch einen Fachmann erfolgen. Viele der eben genannten Unternehmen bieten ebenfalls einen regelmäßigen Wartungsservice an und sind auch für notwendige Reparaturen zur Stelle. Die laufenden Kosten, die bei einer privaten Solaranlage jährlich anfallen, betragen etwa 50 Euro.

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